Antrag auf Abweisung gescheitertHerzogin Meghan: Klage von Schwester Samantha wurde stattgegeben

Herzogin Meghan: Klage von Schwester Samantha wurde stattgegeben © Dutch Press Photo/Cover Images
Kevin Richau
Redakteur

Meghan und Harrys viel zitiertes Interview bei Oprah Winfrey schlug nicht nur im Hause Windsor hohe Wellen. Auf der anderen Seite des Atlantiks fühlten sich auch die Markles in einem falschen Licht dargestellt. Halbschwester Samantha reichte deshalb Klage ein. Meghan versucht diese nun im zweiten Anlauf abzuweisen.

Meghan Markle: Armut nur erfunden?

Schon im März dieses Jahres reichte Samantha ihre Verleumdungsklage ein, weil Meghan im Interview unter anderem eine Armut heraufbeschwor, die es in ihrer Kindheit überhaupt nicht gegeben hat. Meghan plädierte auf Klageabweisung. Wie das Promi-Magazin "US Weekly" berichtet, scheiterte ihr Vorhaben! Das Gericht wies ihren Antrag auf Abweisung am 21. Juni ab. Samantha hatte den Schachzug ihrer Halbschwester offenbar vorausgeahnt und kurzfristig eine geänderte Klage eingereicht. Dass die 57-Jährige, die auch schon öffentlich gegen Prinz Harry wetterte, einige ihrer angeblichen Beweise aus ihrem Antrag entfernte, sieht Meghan wiederum als Schuldeingeständnis an.

Biografie "Finding Freedom" entzweite die Schwestern endgültig

Das Verhältnis zwischen den beiden Geschwistern ist allerdings nicht erst seit dem Oprah-Interview zerrüttet. Nachdem im August 2020 die Biografie "Finding Freedom" veröffentlicht wurde, die das Leben von Meghan und Harry thematisiert, ließ Samantha erstmals rechtliche Schritte prüfen, da ihrer Meinung nach zahlreiche Lügen niedergeschrieben wurden. Die Royals stritten damals zwar jede Beteiligung am Werk ab, in einigen später aufgetauchten Dokumenten wird aber zumindest Meghans Mitwirkung deutlich.

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Meghan will Familienfehde nicht vor Gericht austragen

Einen weiteren Streitpunkt stellt Meghans Behauptung dar, zu ihren Halbgeschwistern kaum Kontakt gehabt zu haben. Samantha hingegen beteuerte gegenüber dem Boulevardblatt "The Sunday People", sie habe bis 2016, als Meghan Harry kennenlernte, im regen Austausch mit ihr gestanden. Die genaue Wahrheit kennen wohl nur die beiden Markle-Frauen! Für die Duchess of Sussex ist trotz allem nur eines wichtig: mit diesem Familienstreit nicht die Justiz zu behelligen! "Wir setzen keine Geschworenen ein, um darüber zu entscheiden, ob zwei Menschen sich 'nahestehen' oder ob jemand wirklich das Gefühl hat, 'als Einzelkind aufgewachsen zu sein'", heißt es in Meghans Klageabweisung. Ob das Gericht das auch so sieht, wird sich zeigen …

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